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Seit nunmehr 1999 werden in St. Michaelis, einem Stadtteil der Bergstadt Brand-Erbisdorf, Rasentrecker-Rennen gefahren. Aus einer Bierlaune heraus wurde im Wirtshaus die Idee geboren einen Motorsport ins Leben zu rufen, der für die Beteiligten relativ günstig zu finanzieren ist. Schließlich gab es im Ort mehrere Besitzer eines Rasentraktors. Anfänglich nur als Gaudi zum Herbstfest des ortsansässigen Reitvereines gedacht, hat sich dieser Motorsport alsbald zu einem echten Motorsport-Highlight in der Region entwickelt. So gingen 1999 sieben Fahrer mit ihren Boliden an den Start. |
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Und so begeisterten sich von Jahr zu Jahr immer mehr Renntreckerpiloten für diesen Motorsport, so daß seit 2003 in Sachsen eine Meisterschaft ausgefahren wird. Es werden verschiedene Renntage in verschiedenen Orten absolviert, und nach Punktevergabe nach dem Endlauf in St.Michaelis der Meister gekürt. Dabei handelt es sich um Rennen in Schellenberg bei Augustusburg, Langenau/Sa., St.Michaelis. In Langenau werden pro Rennklasse 3 Läufe absolviert. Gastfahrer aus mehreren Bundesländern gehen mittlerweile an den Start. So kommen zum Beispiel die Rennsportfreunde aus Genthin und Irxleben (Sachsen-Anhalt) und die Zossener (Brandenburg), sowie aus Niedersachsen, Bayern und aus Stapelburg im Harz. |
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In der Super Race Class (offene Klasse) ist ein Eigenbau möglich, der aber wie ein Trecker aussehen sollte. Auch hier ist eine Federung ebenso wie in der Königsklasse (Seriennah) nicht erlaubt. Die Motoren können aus Baumaschinen oder von Motorrädern stammen, sind aber auf max. 2 Zylinder begrenzt. Die Boliden haben allerdings dann auch mal über 50 PS! Seit mehreren Jahren fahren wir auch nach Frauenhain zum sächsischen Oktoberfest. Auch da sind wir mittlerweile als eines der Highlights des Wochenendes zu sehen. Die Mitglieder des Vereines sind dadurch jährlich zu mindestens 7 Rennen unterwegs. |



